Materialität drückt sich auch in unserem Körper aus: Auch wenn wir uns oft in geistigen und seelischen Zuständen befinden, uns also zum Beispiel in ein Thema völlig hineindenken und vertiefen oder die pure Freude an einem guten Film empfinden, so ist unser Geist doch immer auch an einen Körper gebunden. Manchmal vergessen wir das.

 

Gegenüber unserem Körper haben wir eine Verantwortung, es ist der Tempel, in dem unser Bewusstsein wohnt. Wir müssen ihn nähren und bewegen, regenerieren und pflegen, ihn als unsere leibliche Hülle annehmen und wertschätzen.

 

Spätestens beim Tod wird uns unsere Materialität bewusst werden, denn unser Körper, unsere eigene Materialität, ist vergänglich. Wir können lernen, das zu akzeptieren, und es wird uns immer leichter fallen, den eigenen Alterungs- und Sterbeprozess als Teil von uns anzunehmen.