Manchmal sprühen wir nur so vor Energie und Ideenreichtum. Dann wollen wir etwas erschaffen, gestalten, etwas Positives bewirken. Manche Menschen lieben es, sich künstlerisch auszudrücken oder ihre Wohnung immer wieder neu einzurichten; andere möchten sich sozial engagieren und so Einfluss auf die Welt nehmen; wieder andere erkennen das freudige Wunder im neuen Leben, das man selbst gezeugt oder geboren hat.

 

In all diesen Akten können wir eine Schöpfungskraft begreifen, die in uns selbst steckt. Mit diesen Akten wiederholen wir den Schöpfungsakt als solches, verinnerlichen ihn und sind gleichzeitig Teil davon. Dabei ist es völlig egal, ob wir das Ganze nun als Schöpfung und Gott, oder als Urknall und Natur bezeichnen. Das Prinzip bleibt das gleiche. Ich persönlich versuche eine Mitte zu finden und spreche gern von göttlicher Energie, eben der Lebensenergie, die vielleicht mit dem Urknall entstanden ist und in allen Wesen weitergetragen wird. Auch wir können diese Energie weitertragen: durch unsere eigene Schöpfungskraft.